Alta *lach*
um es mal vulgär anzufangen.
Ich weiss nicht was ich dazu noch sagen soll, ausser, dass du von deiner verliebtheits-wolke  runter kommen sollst. Seit unserem Date hast du dir echt manche Sprüche genemigt, die ich dir nie wieder verzeihe, aber nichtsdestotrots belustigst du mich ungemein, da ich ja weiss, von welchen emotionen du gescheucht wirst.
Dein dummer Kumpel hat mich an Silvester übrigens angesimmst und mich aufgefortdert, ihm zu helfen dich zu ärgern.
Ungemein amüsant *gg*

Komt auf diese mail wieder eine dumme antwort, wird auch dieso ignoriert. Das Prinzip von Strafe und Belohnung verstehst du?
Wenn das nicht zutrifft, kann ich dich ja getrosst tatsächlich als Spam bannen. Und das nächste mal kein Erbarmen, ich bins nämlich Leid.

Du bist so ziemlich der wiederlichste Mann der mir jeh begegnet ist.
Du belästigst mich seit MONATEN und ich werde dich penetrantes Etwas einfach nicht los!
Kein Wunder dass die Weiber dich nicht haben wollen und dich behandeln wie sie dich behandeln. Deine Charakterzüge hast du mir ja ausführlich vorgeführt, ohne dass ich drum gebeten habe.
Scher dich zur Hölle, meine Empathie hat ihr Ende erreicht; du Nervenbündel bist ja total am Ende.

Nat Hennersdorf.

Facettenauge und Bildschirm

Ist euch mal aufgefallen, dass sich Bildschirme beziehungsweise Fernseher und Facettenaugen von Insekten ähneln? Da stellt sich doch die Frage, ob man mit einem Bildschirm nicht auch Informationen anders herum übertragen kann. Man könnte auf jeden Fall feststellen, ob in einem Raum Licht ist. Vielleicht ist die Sonne ja auch nur das andere Ende eines Bildschirms, den ein großes Insekt betrachtet.

Der Zoo des Universums

Es war einmal eine Schildkröte, die lebte auf einem Wasserplaneten. Ihr Rücken war bedeckt von Leben in verschiedensten Kulturen und Zivilisationen. Die Sonne schien hell. Eines Tages beschloss die Schildkröte, hinabzutauchen. Die Eispanzer in den höheren Lagen begannen abzuschmelzen, die Flüsse schwollen an, es wurde wärmer als der Rücken der Schildkröte in die unteren Schichten der Atmosphäre sank. Die Menschen begriffen, dass es mit Ihrer Welt zu Ende ging. Männer und Frauen begruben das Kriegsbeil und begannen gemeinsam an einem Plan zu arbeiten, um die Menschheit vor der großen Flut zu retten. Sie bauten Flugzeuge und Raumschiffe und begannen, andere Welten zu besiedeln. Dort trafen Sie jedoch auf andere Völker, die als Nachkommen jenes Volkes der Sonne, einer untergegangenen Welt, schon andere Planeten besiedelt hatten. Es entbrannte ein Wettkampf, denn niemand wollte der Sonne zu nahe sein. Während das glühende schwarze Loch im Zentrum der Galaxie sich immer weiter durch die Planetenrunde fraß, flüchteten die Völker in fernere Regionen, wo Sie sich sicher wähnten. Schon bald hatten die Nachkommen vergessen, woher Sie abstammten. Einige blickten zurück und verbrannten sich dabei die Augen, einige Tollkühne reisten gar zurück zu ausgetrockneten Welten voller Wüstensand. Die, die nach vorne schauten, begegneten gefährlichen Kreaturen, auf wolkenverschleierten Planeten, und mussten Lernen sich zu verteidigen. Schließlich setzte die Schildkröte zum Flug an, verließ den Wasserplaneten und ihr Rücken trocknete aus. Die Kulturen, Völker und Zivilisationen vergingen, während die Schildkröte als grüner Planet durch das All wanderte und auf einer ewigen Suche nach dem Sinn des Lebens viele neue Freundschaften schloß. Besonders angetan hatten es ihr die Elefanten, jene Kinder der Sterne, die die Dyson-Sphäre im Zentrum der Galaxis – unsere Sonne – geschaffen hatten.

Bad Urachs Schuldenlast sinkt

Nach Angaben von Elmar Rebmann, Bürgermeister der Stadt Bad Urach, ist die Schuldenlast seit Amtsantritt im Jahre 2009 um fast 8 Millionen Euro gesunken. Durch geplante Maßnahmen in den nächsten Jahren wie Schulsanierungen oder eine Mobilitätsdrehscheibe werden die Finanzen jedoch weiter stark belastet. Ob es Bad Urach gelingt, aus seiner Schuldenfalls zu entkommen, solange Herr Rebmann noch Bürgermeister ist, wird sich zeigen müssen. Für die geplante Landesgartenschau im Jahre 2027 werden Umbaumaßnahmen an der Hochhauskreuzung stattfinden, die ebenfalls ins Konto schlagen. Zwar nicht Bad Urach, sondern der Bundesrepublik, aber für den Bürger macht das ja keinen großen Unterschied. Dennoch finden wir es gut, dass Bad Urach seinen Teil dazu beiträgt, die Schulden des Landes und der Städte zu drücken und so die Abhängigkeiten von den Banken zu lösen. Ganz im Gegensatz zur aktuellen Coronapolitik, in deren Zug neue Milliardenschulden durch den Bund aufgenommen wurden. So wird an der Nase des Bürgers vorbei neues Geld gedruckt und die Inflation weiter angeheizt. Dies dient dazu, den Konsum anzukurbeln und so die Wirtschaft am Laufen zu halten. Eine Hand wäscht die Andere, wie man so schön sagt. Profitieren werden sicherlich die Anhänger der kryptografischen Finanzsysteme, die durch ihre mathematische Unabhängigkeit ein Gegengewicht zu den Geldentwertungsmechanismen der Politik bilden.

Linksammlung

Unsplash | High-Resolution Photos

Golem.de: IT-News für Profis

Beautiful Free Images & Pictures | Unsplash

Sankaku Complex – Anime, manga and games, observed from Japan

SpaceWeather.com — News and information about meteor showers, solar flares, auroras, and near-Earth asteroids

43 Rumors – Panasonic and Olympus Digital Camera News

CHIP – Deutschlands Webseite Nr. 1 für Computer, Handy und Home Entertainment

Preußische Allgemeine Zeitung

DistroWatch.com: Put the fun back into computing. Use Linux, BSD.

Neckar-Alb | Südwest Presse Online

Aktuelle Nachrichten | Südwest Presse Online

Reutlinger General-Anzeiger – Startseite – gea.de

Win32 Disk Imager download | SourceForge.net

– DaeYang Asiatische Lebensmittel GmbH

Startseite – NZZ Nachrichten

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»Japanologie« für Anfänger

»Hey, Dich kennen wir doch!« – erschrocken drehe ich mich um. Grade komme ich aus der Immermannstraße in Düsseldorf, mit einem giftgrünen Meloneneis in der Hand. Die Gruppe hatte mich offenbar auf einer Raststätte auf dem Weg in den mittleren Norden gesehen. Der Aufkleber auf dem Auto ist zwar auffallend, aber nicht penetrant. Ich war erstaunt, wie auffallend man sein kann. Projekt Itasha ist damit schwer in Frage gestellt.

Die Dokomi 2017 und die Connichi 2017 waren riiiiesig. Nicht nur im Wortsinne, es gab auch wirklich alles zu sehen. Ich bin sicher, der Japantag war ähnlich, wenn auch sicher wieder ziemlich überlaufen. Es gab Künstlerstände, Merchandising, ein kleines Matsuri, japanische Verpflegung, Spieleecken, AMVs, eine Takeshis Castle Hüpfburg und noch so Einiges.

Die japanische Popkultur hat Deutschland erreicht, zweifelsohne. Manchmal, so möchte man meinen, mitsamt allen Nachteilen, die sich daraus ergeben. Doch im Großen und Ganzen sehr friedlich und bunt. Nein. Das andere bunt.

Ich bin ja nun kein regelmäßiger Conbesucher. Aber manchmal zieht es mich doch hinaus in die Messegelände des Ruhrgebiets, wo die Japanaffine Jugend und Nichtsojugend sich dem Kostümspiel, also Cosplay, hingibt. Natürlich immer mit einer Schar Fotografen, Touristen und Schaulustigen im Anhang.

Deshalb hier das kleine Con 1×1 für Neulinge:

  • Unverkleidet auftauchen: 10 Minuskekse
  • Fotografieren ohne zu fragen: 20 Minuskekse
  • Höflich und gesittet in der Schlange auf den Eintritt warten: 15 Pluskekse
  • Achtlos an den Künstlerständen vorübergehen: je ein böser Blick (und zehn Minuskekse)
  • Starren und Sabbern: Ewige Verdammung aus den heiligen Hallen und vom edlen Grün.
  • Komplimente verteilen: Eine Runde Gratis-Hugs

Ja, ich habe sicher auch schon den ehrwürdigen Conknigge verletzt. Es steht – auch von der Professionalität her – ungefähr auf einer Stufe mit dem Verteilen einer Visitenkarte, auf der die E-Mailadresse ungültig ist, weil man sie ein paar Wochen vorher gelöscht hat, wegen des Spams. Gomen Nasai hiermit an alle verzweifelt auf Facebook herumirrenden Irren, die mich immer noch suchen (und ihre Fotos). Ich werde mich übrigens jetzt hüten, hier einen Ausflug ins Foto- und Urheberrecht zu unternehmen. Die Cons haben inzwischen ihre ganz eigenen Regeln und Sitten, und dagegen ist auch nichts einzuwenden.

Träume

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Und da saß sie nun, mit überkreuzten Beinen auf dem Bett, und schaute mich erwartungsvoll an. Ich war ziemlich hereingestürmt, denn ich war spät dran. Ganze fünf Jahre zu spät. Wieso konnten wir uns nicht früher kennen lernen, fragte sie mit stummem Blick. Ich drehte mich auf dem Stuhl, blickte im kleinen Zimmerchen umher und fühlte mich plötzlich wie in einer anderen Welt. Es war nicht groß, aber groß genug. Das breite Bett nahm den meisten Platz ein, die kleine Küche schmiegte sich an die Wand. Eine große Regalwand diente als Raumteiler. Es sah gemütlich aus, auch wenn alles in schwarzem Farbton gehalten war. Auffallend das Kissen mit dem Pferdekopf, das so gar nicht zur übrigen Einrichtung zu passen schien. Sie schaute mich immer noch an. Ihre Kleidung komplementierte die Einrichtung, schwarz wie die Nacht. Wir unterhielten uns, während sich der Parfümduft langsam verzog. Wir hatten eine Stadtbesichtigung geplant, wir gingen, wir schauten, wir kamen zurück. Es war spät geworden, ich hatte drei Stunden Fahrtzeit hinter mir, aber die Müdigkeit wich einer subtilen Aufregung. Sie musste es merken. Irgendwann war das Licht gelöscht, die Kerzen ausgeblasen, und dann war da nur noch der Atem von zwei Menschen zu hören. Etwas raschelte. Es raschelte noch einmal, und ich spürte eine Anwesenheit.

Ich wachte auf.

 

Hasenbraten

> hey es heist im i-bau hats gebrannt!
> O.O siehst Du die Flammen schlagen? Hat es schon um sich gegriffen? Nicht auszudenken, falls die Wiese abfackelt.
> hrhr ne aber man sagt diewollten n hasen braten o___O
> *droplachflash* *Dich mit Hasenohren vorstellt*
> ALTER!!!! XD

Geheime Orte

Heute war ein guter Tag, denn ich bekam einen rosa Luftballon geschenkt :3

Ich finde, jeder Mann sollte eine eigene Höhle haben, an einem Ort, den niemand kennt, wo ihn niemand findet und wo er in Ruhe auf die Jagd gehen kann. Gut, was will man heute noch jagen, die Butter im Kühlschrank?

Ich habe auch so einen Ort, es gibt ein kleines Dörfchen an einem großen See an dem man angeln und schwimmen kann und den Fröschen abends in der Dämmerung beim quaken zuhören kann. Man kann an diesem Ort herrlich zwischen Strandmole und Kirchpark schlendern. Das Dorf schmiegt sich an der Hauptstraße entlang und ist nach 15 Minuten durchquert. Am Samstag war Dorffest, mit Bühne. Das halbe Dorf war auf den Beinen, und auch einige Besucher von außerhalb ließen es sich nicht nehmen, dem Spektakel beizuwohnen. Es war Erntedank. Die umliegenden Siedlungen hatten ihre Stände aufgebaut und präsentierten ihre schönsten Gedecke. Mir schien, dass das nicht die einzigen Schönheiten waren, die präsentiert wurden. Am lokalen Dorf-Zelt blickte ich in zwei strahlend blaue junge Augen umrahmt von dunklen Haaren nebst ebenso Aufmerksamkeit erregender Begleitung in blond. Die uniformierten Männer nebenan waren auch schon darauf aufmerksam geworden. Sie grinste mich an, denn schon saß ich links der zwei Damen und war ins Gespräch vertieft — mehr schlecht als recht mit deutschem Akzent auf meiner Seite — und ich erfuhr, dass es sich nicht etwa um Polizisten handelt, sondern um die Feuerwehr. Die blonde Schönheit witzelte noch etwas, dann war die Feuerwehr auch flott von der anderen Seite zur Stelle und nahm die Beiden mit auf eine Spritztour ins Nachbardorf. Ich sollte sie später wiedersehen.

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Mittlerweile hatte die Situation auf der Bühne gewechselt, die Preisverleihung war vorbei und fetzige Musik begeisterte die Menge. Die Kinder sprangen mit Perücken verkleidet zwischen den Älteren hin und her, und hopsten völlig ungezwungen auf der Tanzfläche herum. Mitten in diesem Tumult sah ich eine schwarz gekleidete Figur stehen. Ich war doch erleichtert, noch jemand in meinem Alter zu begegnen. Grade wollte ich mich zu ihr gesellen, als sie von hinten von einem älteren Mann angesprochen wurde. Ich beobachtete die Szenerie, und dann fiel mir auf, dass ich nicht der Einzige war. Mit einem Abstand von zwei Metern standen die Kerle um sie herum und schauten offenbar auf die Bühne. Als der sie ansprechende Mann fertig war – so schien es, denn er machte keine weiteren Anstalten und zog sich zurück – stellte ich mich zu ihr. Ich hatte sie schon Tage vorher gegrüßt, aber heute Abend sah sie umwerfend aus. Wir schauten uns in die Augen, während wir nebeneinander standen, und dann war sie so schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht war.

Ich entschied mich, zum Strand zu gehen und für Abkühlung zu sorgen. Der junge Strandwächter meinte, das Wasser sei für Amateure etwas kalt, aber bei 30° im Schatten konnte ich das nicht so recht glauben. Außerdem saßen bei ihm die zwei Grazien von vorher, so dass ich ihm nur zurief, er solle mich retten falls ich untergehe und mich wasserbereit machte. Nach ein paar Runden im See gesellte ich mich wieder zu den Dreien und war neugierig, was der Strandwächter in seiner Tasche hat. Der Luftballon gehörte nicht dazu. Später am Abend traf ich erneut auf Marta, die mich mit ihrer Freundin und zwei Kumpels schon in der Nacht zuvor zwischen zwei Dörfern eingeholt hatte. Da war ich allerdings schon beschäftigt, ein mobiles Zelt zusammenzuklappen, mit dem sich unter anderem die Feuerwehrmädchen abmühten. Ich hatte aber keine Ahnung, wie es geht.

Pickup

Hi,

ich bin 28 und hatte bisher einen ONS. Der Grund war, dass ich kurz vorher zusammen mit einem Mädel aus Schüchternheit in eine Abhängigkeit rasselte (wir manipulierten uns da gegenseitig hinein, Ich setzte eine PU-Waffe namens C&F gedankenlos ein und sie knallte durch, weil sie mich vorher für schwul oder sowas gehalten hat), also handfeste Oneitis der schlimmsten Art die ein halbes Jahr dauerte. Wir hatten in dieser Zeit aber keinen Kontakt, da sie sich sofort zurückzog. Diesen Sommer habe ich mich davon halbwegs erholt und mir gleichzeitig einen männlichen Frame und Selbstwertgefühl aufgebaut. Ich wusste, dass er zunächst aus der Bestätigung zehrt, dass das Mädel mich scheinbar wollte. Daher machte ich Pickup und sah Erfolge. Noch keinen Sex, aber ich denke ich habe bei einer Menge Frauen eine handfeste Oneitis ausgelöst. Sex holen sie sich wo anders oder sie werden zur Katze.

Die Frauen entwickeln leider schlagartig eine Oneitis sofern ich es nicht schaffe sie zu einem SNL zu führen. Ausserdem fängt das Mädel jetzt an, aus der Ferne shitzutesten, weil ich inzwischen Selbstwertgefühl habe und aktiv Mädels anspreche. Und das ziemlich direkt und offen.

Ich spiele ein bisschen das Spiel „Arbeiten gehen“ und ein bisschen das Spiel „Student“. Die meiste Zeit verbringe ich damit, Menschen der Stadt zu beobachten, anzusprechen und zu genießen, dass die Scheren und Fassaden in meinem Kopf verschwunden sind. Ich sehe sofort hinter die Fassaden von Menschen, scheint mir, und erkenne Lügen und Ironie sehr genau und zuverlässig. Ich kann Beziehungskonstellationen relativ gut erkennen und zwischen den Zeilen lesen, sowie Mehrdeutigkeiten, auch Manipulative, erkennen, sowie Double Binds. Ich fühle mich seither „vollständig“ aber auch verlassen, weil nicht mal mehr meine Familie zu mir zu gehören scheint, und sowieso Familienkonstellationen in Frage stehen. Ich bin unsicher, aber ich glaube das ist selten. Führungsfähigkeiten scheinen sich dadurch auch ausgebildet zu haben, auch wenn ich nicht so sicher bin, wo ich mich da auch kommunikativ sehen soll. Die Gesellschaft schmeisst mir jedenfalls andauernd shittests an den Kopf wenn ich alleine rumrenne und ich halte die meisten Menschen für narzisstisch. Ich habe offenbar kein Ego mehr (?). Ich bin quasi tot, das Leben erscheint mir als Spiel, und ich habe ein Lachen im Gesicht, wenn andere Sauer werden weil sie den Machtverlust/Souveränitätsverlust spüren. Ja, ist leicht psychotisch.

Ich möchte gerne wissen, falls meine Selbstbeobachtung zutrifft, was ich mit diesem Wissen anfangen könnte. Ich bin nicht sicher, in welche gesellschaftlichen Games ich einsteigen will, wo ich ins System wieder eintauche aus dem ich katapultiert wurde, oder ob ich mein eigenes Spiel erfinden soll. Angst (ausser noch vor dem Sex den ich noch misse) habe ich glaube ich kaum noch. Mein inneres Kind ist sozusagen tot. Meine Phantasie leider auch ein bisschen. Mit sich neu verlieben habe ich aber kein Problem, ich habe auch Gefühle und Sex nicht getrennt, und auch sonst nichts. Deswegen hassen mich die Kerle und die Weiber kriegen Oneitis. Ich sehe auch überall das Verhalten der Ethikstufe 2 (Belohnungsprinzip) und auch beim Sex sehe ich kaum noch irgendwo wahre Liebe. Religionen und Geld herrschen vor, an beidem habe ich kein großes Interesse. Ich habe aber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Ich möchte gerne nach meiner Ethik leben, aber ich habe Sorge, dass mich die Menschen nicht mehr verstehen und daher jagen werden und überwachen aus Angst, weil ich z.T. unbewusst gesellschaftliche Konventionen breche. Die Menschen haben Angst und projizieren diese auch ständig auf mich, obwohl ich noch nichtmal einen Finger gerührt habe.

Kennt jemand diese Situation, ist sie gewöhnlich, und wie finde ich heraus, welche Berufe nach diesem Knick des Lebens jetzt für mich gut wären, auch höhere Laufbahnen eventuell, obwohl ich keine Erfahrung habe (Neulich wurde mir mittleres Management in der Versicherungsbranche herangetragen, aber recht unseriös auf der Straße O.o)

Noch etwas: Wie steht ihr zu Offenheit vs. Verschwiegenheit? Sollte man seinen Frame verbergen um nicht angreifbar zu sein? Wie geht man mit Menschen um, die noch schwarzweiß denken? Wie viel Prozent der Bevölkerung sind das? Und wie viele glauben nur, dass sie es nicht mehr tun?

Live-Blog Japan aus Utsonomiya

Hallo Japan 2009 Reportage

Das war »Hallo Japan 2009«, auf Wiedersehen in Berlin 2010! Hier im Blog begann es mit diesem Eintrag. Ein zusammenfassender Beitrag mit sehr witzigen und authentischen Videoclips des gesamten Aufenthaltes sowie der letzten drei Tage folgt an dieser Stelle, sobald ich meinen Jetlag auskuriert und meine Kunden liebevoll gehätschelt habe Ende Oktober.